Unter dem Titel „Kein Lebenslänglich für Schutzhelme“ weißt die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) darauf hin, dass Arbeitshelme nicht ewig Schutz bieten und daher regelmäßig ausgetauscht werden sollten.

Die BG BAU gibt den Hinweis, dass Arbeitshelme bei regelmäßiger bzw. dauerhafter Beanspruchung bereits alle vier Jahre getauscht werden sollten. Die Haltbarkeit ist damit begrenzt. Hintergrund ist, dass die Helme aus Kunststoff bestehen und dieser altert und spröde wird, dies verursacht durch äußere Einflüsse (UV-Strahlung, Witterung)

Das Alter des helm erkennt man am Herstellungsdatum, welches zu den kennzeichnungspflichten von Arbeitshelmen gehört. Die Kennzeichnung finden Sie in der Regel an der Unterseite des Helmschildes. Prüfen Sie am besten gleich.

Besteht ein Schutzhelm aus thermoplastischem Kunststoff, so ist er mit PE, PC, ABS, HDPE oder auch mit PP, PP-GF, PC-GF gekennzeichnet. Industrieschutzhelme aus duroplastischem Kunststoff sind mit PF-SF und UP-GF gekennzeichnet und müssen erst nach acht Jahren ständigen Gebrauchs ausgetauscht werden.

Ein Austausch kann aber auch schon vorher erforderlich werden: Nach einem harten Schlag sollte der Schutzhelm sofort ersetzt werden, so die BG BAU.

Grundsätzlich besteht eine Helmpflicht bei allen Tätigkeiten, wo es Gefährdungen durch herabfallende, pendelnde, umfallende oder wegfliegende Gegenstände gibt.

Seit Januar 2015 fördert die BG BAU für gewerbliche Mitgliedsunternehmen die Anschaffung von Industrieschutzhelmen nach EN 397 mit Arbeitsschutzprämien. Diese Helme im Bergsteiger-Design sind mit vormontiertem 4-Punktkinnriemen ausgestattet. Sie erfüllen die Anforderungen für Schutzhelme auf Baustellen und haben einen hohen Tragekomfort.

Quelle:

www.bgbau.de

 

 

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