Wer kennt es nicht, es wird Winter und damit kalt. Trotzdem möchte man nicht auf die tägliche Fahrt mit dem Rad verzichten. Doch nun wird es kalt auf dem Kopf und um die Ohren. Wir stellen Ihnen Optionen vor, wie sie auch im Winter einen kühlen (nicht kalten) Kopf bewahren.

Option 1 – Helmmütze

Dies sind ganz dünne, feine Mützen, welche unter dem Helm getragen werden. Diese erinnern oft an Badekappen. Entscheidend ist hier die Winddichtheit, welche über die einströmende Menge Wind bestimmt. Je höher die Dichte, desto wärmer die Mütze.

Großer Vorteil der Mütze ist es, dass diese extrem dünn ist und unterhalb des Helmes getragen werden kann. Dadurch beeinträchtigt die Helmmütze – manchmal auch Unterhelmmütze genannt – nicht die Schutzfunktion des Helmes. Der Helm liegt trotzdem optimal auf dem Kopf.

Option 2 – Dicke Mütze

Jeder besitzt seine Lieblingsmütze und möchte diese natürlich auch gern im Winter unter dem Helm anziehen, um diese am Zielort gleich zu haben. Problematisch ist, dass diese Mützen oft zu dick sind. Hier ist es notwendig, dass dann der Helm verstell wird, um weiterhin den optimalen Schutz zu gewährleisten.

Manche Helme können nicht verstellt werden, dann sollte man auf jeden Fall auf die Nutzung der dicken Mütze verzichten. Es bringt nichts, wenn der Helm durch die Bommel an der Mütze wackelt. Wenn der Helm falsch sitzt, dann kann dieser auch zur Gefahr werden, zum Beispiel wenn der Helm beim Sturz in den Nacken rutscht. Dies kann unter Umständen zu starken Verletzungen an der Wirbelsäule führen.

Option 3 – Skimaske

Skimasken sind ebenfalls extrem dünn und schützen neben dem Kopf auch den Hals. Damit nutzt man eine Art geschlossenes System. Die Wärme geht durch keine Übergänge zwischen Helm und Schal verloren. Diese sind daher auch empfehlenswert.

Option 4 – Ski- bzw. Snowbordhelm

Diese Helme verfügen über dickere Polsterungen und bereits integrierte Ohrenschützer, damit haben sich diese Helme im Wintersport bereits bewährt. Problematisch ist jedoch, dass diese Helme für den Ski- bzw. Snowboardsport konzipiert wurden. Hier ergeben sich andere Unfälle im Vergleich zum Radfahren. Aus diesem Grund sind diese Helme weniger empfehlenswert, weil sie keine optimale Schutzfunktion aufweisen können.

Option 5 – Helmüberzieher

Der Helmüberzieher wurde für Radfahrten bei Regen entwickelt. Durch das Abdecken der Belüftungsöffnungen ist bereits der Windzug minimiert und damit die Zufuhr der kalten Luft. Abhängig vom Kälteempfinden kann bereits ein Helmüberzug ausreichen.

Option 6 – Schlauchtücher

Diese immer beliebter werdenden und sehr flexibel einsetzbaren Tücher finden auch immer mehr Nutzer unter den Radlern. Mit diesen Tüchern kann der Hals geschützt werden und wenn der Wind von vorn zu stark ist auch über die Nase gezogen werden. Wenn es jedoch zu kalt wird, kann das Tuch eventuell zu dünn sein.

Quellen:
www.sueddeutsche.de
www.adfc.de

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