Schutzhelm nach DIN EN 397 mit 4-Punkt-Kinnriemen im Bergsteiger Design

Aktuell besteht die Möglichkeit 50% der Anschaffungskosten, bis maximal 30 Euro, für entsprechende Schutzhelme durch die Berufsgenossenschaft BAU erstattet zu bekommen.

In bestimmten Bereichen, wie Hoch- und Tiefbau, Abbruch- und Umbauarbeiten, Montagearbeiten oder bei Tätigkeiten bei denen Hebezeuge, Krane eingesetzt werden oder auf Gerüsten gearbeitet wird oder über Kopf, ist auch bei Ausschöpfung der technischen und organisatorischen Maßnahmen mit Gefährdungen für den Kopf zu rechnen und daher Kopfschutz einzusetzen.

Die Anforderungen an den Kopfschutz für den gesamten Baubereich werden grundsätzlich von der DIN EN 397 (Industrieschutzhelme (Anmerkung: Die DIN Normen sind nur käuflich zu erwerben, daher werden diese hier nicht dargestellt)) abgedeckt. Schutzhelme aus dem Bergsport nach DIN EN 12492 können ebenfalls auf Baustellen eingesetzt werden, wenn sie AUSSERDEM die DIN EN 397 erfüllen und mit einem 4-Punkt-Kinnriemen nach DIN EN 397 fertig montiert ausgestattet sind.

Bergsteigerhelme haben in der Regel keine vorstehenden Schirme, so dass das Gesichtsfeld weniger eingeschränkt ist, sie verfügen i.d.R. nicht über eine „Regenrinne“. Der 4-Punkt-Kinnriemen fördert einen guten Sitz des Helmes, der bedingt durch die Bauart einen kopfnahen Schwerpunkt hat und damit einen erhöhten Tragekomfort bietet.

Der beim Bergsteigerhelm mitgelieferte Kinnriemen kann derzeit auf Grund der Anforderungen nach der Norm DIN EN 12492 nicht verwendet werden, da dieser Kinnriemen im Vergleich zu den Anforderungen beim Industrieschutzhelm erst bei zu hoher Zugkraft (500 N) öffnet und damit eine Strangulationsgefahr besteht.

Voraussetzung für die Förderung von Industrie-Schutzhelmen im Bergsteigerdesign durch die BG BAU ist, dass diese Helme nach DIN EN 397 zertifiziert sind und zwingend mit einem 4-Punkt-Kinnriemen nach DIN EN 397 fertig montiert ausgestattet sind.

Anstoßkappen, Industrie-Schutzhelme, Hochleistungshelme und Bergsteigerhelme die den Anforderungskatalog nicht erfüllen, werden von der BG BAU nicht gefördert.

Einsatzbereich:
In Arbeitsbereichen, in denen die Gefahr besteht, dass der Helm vom Kopf verloren wird (Arbeiten über Kopf oder mit Kopf nach unten), Arbeitsbereiche in denen mit PSAgA gearbeitet werden muss.

Förderungsgrund:
Gefährdung: Kopfverletzungen durch herabfallende oder pendelnde Teile. Verlust des Helmes bei Abstürzen auch aus geringeren Höhen mit der Folge von Kopfverletzungen

Auswirkung:
Verletzungsfolgen bei Unfällen werden vermindert

Arbeitsschutzprämie:
Pro Maßnahme 50 % der Anschaffungskosten, max. 30 EUR

BG BAU Fördermaßnahme

Immer häufiger findet man daher entsprechende Werbung. Wir sind der Meinung, eine gute Sache. Es ist gut, wenn jeder Kopf den richtigen Schutz bekommt und es ist noch besser, wenn dieser Schutz gefördert wird. Aktuell sind Fördermittel vorhanden. Bei einigen Herstellern ist es bereits aufgrund der hohen Nachfrage zu Lieferengpässen gekommen.

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Quellen:
Berufsgenossenschaft BAU

Bildquelle:
Berufsgenossenschaft BAU

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