…so titelt am 21.03.2016 die SAZbike – Das Magazin für Fahrradhändler. Und schreibt weiter: „Jetzt erobert die Smartphone-Technologie die Fahrradwelt. GPS, Internet und Sensoren aller Art sollen die Sinneswahrnehmung der Fahrer erweitern. Dem Connected Car folgt das Connected Bike.“ 

1974 wurde die “Sportartikelzeitung” gegründet und entwickelte sich zur Fachzeitung für Fahrradhändler, Ein- und Verkäufer. SAZbike bietet Lesern durch den 14täglichen Erscheinungsrhythmus hohe Aktualität. Eine engagierte, kompetente Redaktion erarbeitet schnell, kritisch und unabhängig den redaktionellen Inhalt: News, Facts, Hintergründe, Marktreports, Trends und Hilfen fürs tägliche Business. In der letzten Ausgabe wurde die smarte Fahrradtechnologie vorgestellt.

Zu dieser smarten Technologie zählen:

  • Der LIVALL Bling Fahrradhelm.
  • Ein Headup-Display für Radfahrer von Garmin.
  • Helme mit 360-Grad-Videokameras.

„Vernetzte Hausgeräte und schlaue Autos sind schon gang und gäbe. Jetzt erobert die Smartphone-Technologie die Fahrradwelt. GPS, Internet und Sensoren aller Art sollen die Sinneswahrnehmung der Fahrer erweitern. Dem Connected Car folgt das Connected Bike. Mit ausgeklügelter Elektronik wollen die Entwickler die Aufmerksamkeit der Fahrer stärker lenken, um ihre Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Bei einigen Entwicklungen steht der Entertainment-Faktor im Vordergrund. Experten mahnen zur Vorsicht.

Als Yong Ken Liu auf dem Boden lag, spürte er sofort, dass etwas nicht stimmte. Beim Sturz vom Rad hatte er sich den Arm gebrochen. Das war schmerzhaft, aber nach ein paar Wochen war der Bruch verheilt. Das Erlebnis wirkte dennoch nach. Der Ingenieur und Radhersteller der Marke Livall aus dem südchinesischen Shenzhen grübelte: Was, wenn so ein Sturz weniger glimpflich ausgeht und der Sportler keine Hilfe mehr anfordern kann?

Seine Antwort ist ein smarter Fahrradhelm, der im Notfall selbstständig Hilfe ruft. Der schlaue Helm „Livall“ ist nur eines von vielen Beispielen für einen neuen Trend in der Zweiradbranche. Ein Trend, der bei den Kunden offensichtlich gut ankommt.

Im Herbst 2015 hatte Yong Liu mit seinem Livall-Geschäftspartner Bo Zheng über die internationale Crowdfunding-Plattform Indiegogo Geld für seinen „Livall Bling“-Helm gesammelt. 20.000 USD brauchten sie. Doch die Nachfrage war so groß, dass sie das Geld lang vor dem geplanten Kampagnenende Mitte Januar zusammen hatten. So ist der Helm bereits jetzt in Deutschland auf dem Markt. Die potenziellen Käufer haben dafür 259.509 USD investiert.

LIVALL Bling FahrradhelmDas fertige Produkt ist eine kleine Medienzentrale. Im Helm ist ein Headset nebst Bluetooth-Lautsprecher integriert. Über eine Steuereinheit am Lenker, das sogenannte „Bling Jet“ werden Smartphone-Funktionen gesteuert. So kann der Fahrer Musik auswählen oder Telefonate annehmen.

Stürzt der Fahrer und bewegt sich 30 Sekunden lang nicht, erkennt der Helm das Unfallszenario. Das Smartphone ruft automatisch die angegebene Notfallnummer an und gibt die GPS-Koordinaten des Fahrers durch. Der „Livall-Helm“ ist in Deutschland zugelassen und wird hierzulande von Helmheld aus Bautzen vertreten.“

Des Weiteren schreibt die SAZbike, über einen schlauen Brillenaufsatz für Rennradfahrer.

Schlauer Brillenaufsatz für Rennradfahrer

garmin-fahrradbrilleAuch Displays, wie wir sie von Smartphones gewohnt sind, werden in diesem Jahr durch neue Techniken ersetzt. Das neueste Gadget des Navigationsgeräteherstellers Garmin wird auf den Brillenbügel gesteckt und blendet als sogenanntes Headup-Display (HUD) in die Fahrradbrille alle möglichen Daten ein. In Kombination mit dem Garmin-Radargerät signalisiert es sogar, ob sich ein Auto von hinten nähert.

Dieses Gerät zeigt, wozu die Hersteller inzwischen in der Lage sind: Das „Varia Vision“-Display wiegt gerade mal 28,7 g und der Bildschirm selbst ist nur so groß wie ein Fingernagel. Durch seine Position vor dem Auge erscheint das Bild aber deutlich größer im Blickfeld des Fahrers Das HUD ersetzt den Blick zum Tacho oder Smartphone am Lenker. Das steigert bei hohem Tempo die Sicherheit und ist vor allem praktisch. Gekoppelt mit den Radcomputern von Garmin blendet der kleine Bildschirm Informationen zu Geschwindigkeit, Pulsfrequenz oder Navigation ein und informiert per Vibrationsalarm, ob eine Trainingssequenz abgeschlossen ist.

Gesteuert wird das HUD über ein Touch-Bedienfeld an der Seite des Displays am Bügelrand. Das soll selbst mit Handschuhen funktionieren. Allerdings funktioniert das HUD nur in Kombination mit dem „Edge 520″ oder „Edge 1000″.

(…)

Des Weiteren werden neuartige Kameraaufsätze vorgestellt, die die besten Momente festhalten sollen und die Youtube-Kaaäle füllen werden.

Neue Technik für Hobby-Regisseure

Während es bei dem „Livall“-Helm und dem HUD-Display um Sicherheit geht, sind die neuen smarten Helme Bell, Giro und dem Kamerahersteller 360fly in erster Linie Spaßprodukte für Sportler. Vier verschiedene Helme wurden mit 360-Grad-Videokameras ausgestattet. Mit ihnen filmen die Sportler ihre Touren auf der Skipiste, im Bikepark oder auf der Straße im 360-Grad-Format.

Bell-fahrradelm-mit-kameraActionkameras sind seit Jahren ein Verkaufsschlager in der Sportlerszene. Gopro galt lange Zeit als Vorreiter der Branche. Allein im Jahr 2013 verkaufte das Unternehmen 3,8 Millionen HD-Kameras. Als es ein Jahr später an die Börse ging, erzielte es am ersten Tag ein Kursplus von rund 30 %. Am Abend hatte die Aktie einen Wert von 31,34 USD. Im vergangenen Jahr stieg dieser zwischenzeitlich auf 80 USD.

Aber die Konkurrenz wächst. Neben Bell, Giro und 360fly haben renommierte Kamerahersteller wie Nikon und Kodak 360-Grad-Modelle auf der CES in Las Vegas vorgestellt.

Der Clou bei der Helmlinie von Bell, Giro und 360fly: Die tennisballgroße Rundumkamera ist oben auf dem Helm festmontiert. Die Kamera kann herkömmliche 16×9-Videos in 4K-Qualität filmen. Das entspricht etwa einer doppelt so hohen Auflösung wie der Fernsehqualität Full HD. Gesteuert wird die Kamera über eine Smartphone-App. Sie filmt laut Hersteller zwei Stunden nonstop, bei Bedarf auch im Livestream.

Bei dieser Kamera beginnt laut Andreas Pelz (Brandmanager beim deutschen Bell- und Giro-Partner Grofa) „die eigentliche Arbeit erst beim Schneiden.“ Aber auch hier soll die Technik den Sportler unterstützen. Über eine Auto-Editier-Funktion soll die App ein- bis zweiminütige Filmsequenzen selbst erstellen. Außerdem soll sich die 360-Grad-Kamera einfach ausbauen lassen, damit man sie auch ohne Helm nutzen kann.

Den vollständigen Beitrag können Sie hier lesen: Link.

Quellen:
SAZbike
Heise
Bell


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