Gern wollen wir Euch einen Helmhersteller aus Deutschland vorstellen. Im Interview berichtet uns Thomas Schirmer von ROCKWELL was das Besondere an seinen Helmlösungen ist.

1. Thomas wie seid ihr auf die Idee gekommen Helme zu entwickeln?

Als Eva Vogel (Gründerin von ROCKWELL) auf der Suche nach einem funktionalen und gleichzeitig schönen Fahrradhelm war und leider nichts fand, entstand die Idee einen neuen Design-Standard für urbane Radler zu entwickeln. Ich kenne Eva bereits länger und wir haben uns gemeinsam entschieden einen ästhetisch anspruchsvollen Fahrradhelm auf dem Stand der Technik zu designen und zu entwickeln.

Die Idee des Fahrradhelms für Städter haben wir weiterentwickelt und am Ende entstand durch die Kombination austauschbarer Inlays ein Helm für Radfahrer und Wintersportler. Also eine coole 2 in 1 Lösung.

Thomas Schirmer und Eva Vogel, die Köpfe hinter ROCKWELL

In Summe haben wir 2,5 Jahre für die Entwicklung unseres Helms benötigt. In dieser intensiven Zeit modifizierte sich das Projekt von einem reinen Fahrradhelm zu einem multifunktionalen Sporthelm mit austauschbaren Inlays für unterschiedliche Sportarten. Die ersten ROCKWELL Helme mit Fahrrad- und Ski-Inlays konnten wir im Herbst 2015 anbieten.

 

 

 

2. Was ist das besondere an Euren Helmen?

Insbesondere das neue Design und die neue Technologie, die es so bisher nicht gab ist an den Helmen besonders. Im Einzelnen heißt dies, der flexible Einsatz der Materialien, die für die Dämpfung und die Hardshell genutzt werden, also die textile Mittelschicht, die durch die Flechtoptik der Hardshelll durchblitzt und den Helm zu einem neuem Design-Standard verhilft.

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Helm fürs Rad und die Ski – 2 in 1

Der Helm besteht aus drei Teilen: (1) einer Dämpfung als unterste Schicht, (2) einer textilen Softshell als Designelement in der Mitte und (3) einer flexiblen Hardshell als Überzug , was die oberste Schicht ist und dem Helm die Form gibt. Die Dämpfungsschicht zusammen mit der textilen Softshell formen das Inlay. Wie gesagt, die Inlays gibt es für Fahrrad und Ski. Dadurch haben wir einen multifunktionalen Sporthelm, der die Sicherheitsstandards der einzelnen Sportarten durch den Austausch des Inlays erfüllt.

Alle Komponenten wurden designt, um dem Helmträger den größtmöglichen Komfort durch eine sehr gute Ventilation und Flexibilität zu garantieren.

Auch wollte wir das bestmögliche Material nutzen. Zum Beispiel bei der Dämpfungsschicht haben wir auf die bestehende EPS Sicherheitstechnologie gesetzt. Durch die Größenverstellung legt sich das EPS vollständig um den Kopf des Trägers. Dadurch wird der bestmögliche Schutz garantiert.

Technische und atmungsaktive Textilien werden für die Softshell zwischen Dämpfungsschicht und Hardshell genutzt. Die Hardshell besteht aus lackiertem flexiblen Kunststoff. Durch die gewebte Struktur der Hardshell ist die farbliche abgestimmte Softshell sichtbar und dem Helm die modische Optik.

3. Wem empfiehlst Du Deine ROCKWELL Helme?

rockwell-fahrradhelm_1Ich empfehle den Helm auf jeden Fall E-Bikern und City Radlern. Aber auch im MTB Bereich ist
der Helm sicherlich mit seinem extrem atmungsaktiven 3D Mesh spannend.

 

 

 

4. Welche weiteren Entwicklungen sind bzgl. euren Helmen und dem Unternehmen geplant?

Wir werden natürlich noch neue Helmkombinationen, also neue Stoffe und neue Farben, rausbringen. Aber auch ein Visor oder Inlays für weitere Sportarten werden kommen.

Mittlerweile sind wir deutschlandweit bei 23 Händlern vertreten. Darauf sind wir ganz stolz. Natürlich wollen wir auch in weiteren Regionen unsere Helme anbieten. Falls jemand einen guten Bikeladen kennt, dann kontaktiert uns einfach [Ergänzung der Redaktion E-Mail-Adresse: vertrieb@rockwell-headgear.com].

5. Wenn Du einen Wunsch an Frau Merkel frei hättest, was würdest Du Dir wünschen?

Dass sich Frau Merkel noch stärker auf den Mobilitäts- und damit einhergehenden Klimawandel fokussiert.

Vielen Dank für das Interview.

(Das Interview führte Gordian Krahl)

Zum ROCKWELL Helmkonfigurator: Link

 

Quellen:
ROCKWELL

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